Nachbericht Kürbisschnitzen für Familien am 19.10.2024

Am Samstag den 19.10. trafen sich 20 Erwachsene und 20 Kinder zum Kürbisschnitzen am Öschbachtalhof. Bei herrlichem Wetter mit milden Temperaturen hatten alle großen Spaß, zuerst das matschige Innenleben der Kürbisse auszuhöhlen und diese danach mit einem Gesicht oder Muster zu verzieren. Dazu wurde entsprechendes Schnitzwerkzeug, oder sogar der Akkuschrauber verwendet. Bestimmt können einige leuchtende Kürbisse bei den nächsten Abendspaziergängen bewundert werden.
Vielen Dank an Familie Rein, die uns den Stall bzw. den Hof des Öschbachtalhofes zur Verfügung gestellt haben!

Wir freuen uns schon auf das nächste Event mit euch!
Eure Stephanie und Kerstin

Nachbericht zur ortskundlichen Wanderung am 06.10.2024

Ortskundliche Wanderung zu den drei Öschinger Burgställen

Am vergangen Sonntag kamen über 20 heimatkundlich interessierte Wanderfreunde zu der Wanderung.

Am Treffpunkt erklärte unser Vereinsmitglied und Dorfhistoriker Hans Martin Schneider den Ablauf der geschichtlichen Wanderung. Der erste Halt war beim „Köbele“ der vielen noch für das Schlittenfahren in Erinnerung ist. Über das Alter und die Inhaber der Burg ist bisher leider nichts bekannt. Weiter ging es zu dem Gebäude wo früher das Gasthaus Rose war. Ein Mitwanderer wusste, dass in der Gaststube in der Deckentäfelung eine Rose war. Die Rose war bis 1846 eine Gaststube. In der Untergasse beim Forsthaus, das 1835 erbaut wurde, war der nächste Halt. Seit dem Bau wohnten in diesem Haus 35 verschiedene Familien. Vorbei ging es auch an ehemaligen Back- und Waschhäuschen.
Nicht weit entfernt am „Schenkenbaumgarten“ einer weiteren abgegangenen Burg in Öschingen war der nächste Halt. Es sind noch deutlich der Burghügel, sowie Wälle und Gräben zu erkennen. Über die Burg und ihre Besitzer ist bisher absolut nichts bekannt. Vermutlich befand sich hier einmal der Sitz eines Ortsherren. Ein Mitwanderer, der Besitzer dieser Anlage ist, wäre vor hunderten von Jahren bestimmt ein Adliger gewesen. Weiter ging es zu dem einstigen Verlauf des Mühlkanals vom Öschenbach bis zum ehemaligen „Mühle – See“. Da wurde lange debattiert wo der Verlauf war. Einige Zeitzeugen waren der Meinung, dass der Kanal offen und verdolt war. Gleich hinter dem Fußgänger-Brückle über den Öschenbach befand sich früher die „Osterwies“, wo sich noch bis um 1960 am Ostermontag die Familien mit ihren Kindern zum geselligen Beisammensein mit Eierwerfen und anderen Spielen trafen. In der Oberamtsbeschreibung Rottenburg von 1899 wird über die Osterbräuche im Steinlachtal berichtet. An Ostern erhalten die Kinder von ihren Eltern, Großeltern, Doten und Döten, grün, blau, rot und gelb gefärbte Eier.Seit neuerer Zeit werden auch noch Zucker- und Schokoladenhasen verabreicht. „Die Mühle“. Obwohl die Lage am Öschenbach nicht ungünstig war, besaß Öschingen über viele Jahrhunderte hinweg keine Mühle im eigenen Dorf. Vielmehr waren die Öschinger, wie es in einem Vertrag von 1512 heißt, schon „seit unfürdenklichen Zeiten“ in die sogenannte Weiterslocher Mühle (die heutige Bucken-Mühle) nach Gönningen gebannt und durften nur dort ihr Getreide mahlen lassen. Im Frühjahr 1764 kam es zwischen der Gemeinde Öschingen und den Gönninger Müllern zu einem Vergleich, der den Bau der langersehnten Mahlmühle am Öschenbach ermöglichte. Der letzte Öschinger Müller, Adolf Kuppler, gab die Mühle altersbedingt im Jahre 1978 auf.
Weinbau in Halden: der 1522 genannte Flurname „in der Kelter an Schenken Bomgarten“ läßt darauf schließen, dass in Öschingen schon zu dieser Zeit Weinbau an den Südhängen des Firstbergs betrieben wurde. 1853 wurden die Flächen der ehemaligen Weingärten dann in Hopfengärten umgewandelt. Wer wenig Platz hatte, konnte zum Trocknen pachtweise die Kirchen- oder Schulbühne nutzen. Der Hopfenanbau wurde in Öschingen um 1913/14, mit Beginn des 1.Weltkriegs aufgegeben.
Weiter ging es durch das Kälberwaidle bis zum Flurname „Scheurenwiesle“. Laut Kaufvertrag von 1756 gehörte zum Firstgut u. a. eine Scheune unten am Berg mit 2 Viehställen. „Burg First“ die niederadeligen Herren von First erscheinen erstmals 1288 mit einem Kraft von Firste und 1300 mit einem Marquart von Firste in den Urkunden. Auf dem Firstberg gab es Informationen zur Geschichte der Burg und des Lehenguts First, sowie zu deren einstigen Lehensherren und ihren Fürstmaiern (Pächtern). Bis zum Kauf am 25.11.1756 mit den Öschingern gab es viele Besitzer. Für Öschingen unterzeichneten den Vertrag der Schultheiß Hans Wagner und 11 Bürger. Der Kaufpreis betrug beachtliche 9000 Gulden.
Bau von zwei Feldhäuschen 1883. Der Öschinger Gemeinderat beschloß am 26.02.1883 auf den Gemeindeplätzen „im Hau“, und „Mösenwiese“ Feldhäusle errichten zu lassen. Heute zählen das „Hauhäusle“ und das „Unternhardthäusle“ zu den Kleindenkmalen des Ortes.

Der Beitrag ist stark gekürzt.

Dem Wanderführer Hans Martin nochmals vielen Dank für die zeitaufwendige Vorbereitung. Er gibt sein Wissen kostenlos an uns weiter.

Nachbericht zur Wanderung am Irrenberg am 01.09.2024

Am vergangenen Sonntag unternahm die OG Öschingen des Schwäbischen Albvereins eine Wanderung im Zollernalbkreis.
Zunächst wurden am Treffpunkt Fahrgemeinschaften gebildet. Dann ging es los zum Parkplatz Pfeffingen, dem Ausgangspunkt der Wanderung.
Zunächst wanderte die Gruppe das Wünschtal hinauf. Schon bald wurde der erste Aussichtspunkt erreicht. Leider war der Thyssen-Krupp (Elevator) Testturm in Rottweil aufgrund der diesigen Wetterlage nur schwerlich zu erkennen.
Am nächsten Aussichtspunkt konnte die ganze Kette der Balinger Berge bewundert werden. Außerdem ersteckte sich der Blick über die Irrenbergwiesen in Richtung Schwarzwald.
Anschließend bot sich der Blick in Richtung Norden, auf die Burg Hohenzollern.
Aufgrund eines aufziehenden Gewitters entschloss sich der Wanderführer, die geplante Tour etwas abzukürzen.
Gerade noch kurz vor dem Regen wurde der Ausgangspunkt wieder erreicht und die Heimfahrt angetreten.
Den Abschluß genossen die Wanderer dann bei der Sichelhenke auf dem Öschbachtalhof.
Zur nächsten Wanderung im Oktober, freut sich die OG Öschingen auf viele Wanderlustige.

Nachbericht zum Filsenbergfest des Albvereins am 18.08.2024

Filsenbergfest des Albvereins

Trotz Regen haben sich am Sonntag viele Freunde des Albvereins schon zum Gottesdienst bei der Filsenberghütte eingefunden. Die bereitgestellten Zelte waren voll belegt, als der Posaunenchor den Gottesdienst eröffnete den Pfarrer Matthias Adt hielt. Die ausgewählten Lieder passten gut zur Predigt über „Suchen und Finden“ – was man alles auf dem Filsenberg finden kann…
Anschließend wurden Getränke, heiße Rote und Steaks zu den besonders leckeren, vom Bäcker Schneider frisch gebackenen Filsenbergwecken angeboten, sowie Kaffee und vielerlei Kuchen. Da das Filsenbergfest eine lange Tradition hat, trafen sich viele ältere Mitglieder des Lichtensteinsgaues und von benachbarten Ortsgruppen und freuten sich über ein Wiedersehen. Es regnete fast die ganze Zeit. Nachmittags kamen leider nur noch wenige Gäste und so konnte früh mit dem Abbau begonnen werden.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer und für die vielen Kuchenspenden.

hier noch ein Bericht vom GEA:
Bericht vom Filsenbergfest im GEA